Spekulation statt Wohnraum: Grüne Mahnwachen gegen Leerstand in Schöneberg Nord

Presseeinladung

Berlin, Schöneberg Nord, 2. Juli – Bündnis 90/Die Grünen Berlin machen im Juli auf den Leerstand von Wohngebäuden in Schöneberg-Nord aufmerksam. Ziel der vier Mahnwachen ist es, die Untätigkeit von Investor*innen und das Versagen der zuständigen Behörden sichtbar zu machen, während der Berliner Wohnungsmarkt eine historische Krise durchlebt.

Wir laden Medienvertreter*innen ein, am kommenden Dienstag an der Auftakt-Mahnwache teilzunehmen: 

  • 07. Juli ab 17 Uhr | Ansbacher Straße 33 und 35: Fokus auf die Zwillingshäuser gegenüber dem KaDeWe (Spekulation durch spanische Investor*innen). Mit 
    • Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus und Co-Spitzenkandidatin für Berlin
    • Moritz Heuberger, direkt gewählter Abgeordneter für Tempelhof-Schöneberg im Deutschen Bundestag
    • Sebastian Walter, direkt gewählter Abgeordneter für Schöneberg-Nord im Abgeordnetenhaus von Berlin 
    • Ina Ravens, stellvertretende Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Bauen und BVV-Kandidatin (Platz 3)
    • Ralf Kühne, Sprecher für Stadtentwicklung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Weitere Mahnwachen, zu denen wir Medienvertreter*innen herzlich einladen, finden an folgenden Tagen statt: 

  • 10. Juli ab 17 Uhr | Potsdamer Straße 163/165: Fokus auf den neunjährigen Leerstand eines Ensembles (Holding-Besitz).
  • 17. Juli ab 17 Uhr | Motzstraße 48: Fokus auf Sanierung statt Abriss in einem Milieuschutzgebiet.
  • 21. Juli 17 Uhr | Potsdamer Straße 186 („Kathreinerhaus“): Fokus auf das Architekturdenkmal, das seit 2008 leer steht.

Zu den Zielen der Mahnwache erklären unsere Kreisvorsitzenden Claudia Löber und Henrik Rubner: 

„Wohnen ist ein Grundrecht – doch es wird auch in Tempelhof-Schöneberg für immer mehr Menschen zum Luxus.  Wir Grüne kämpfen dafür, dass alle ein sicheres und bezahlbares Zuhause finden. Wir wollen spekulativen Leerstand konsequent ahnden und alle rechtlichen Instrumente zur Wiederherstellung von Wohnraum nutzen – und darauf machen wir mit unseren Mahnwachen aufmerksam. Wir setzen uns auf Landesebene für ein Bezahlbare-Mieten-Gesetz ein, das überhöhte Mieten und spekulative Geschäftsmodelle wirksam bekämpft. Wo Vermieter*innen gegen geltendes Recht verstoßen, müssen harte Konsequenzen folgen – bis hin zur Zwangsverwaltung von Wohnungen.“

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen vor Ort!

Pressekontakt: 

Claudia Löber und Henrik Rubner 

Kreisvorsitzende

presse@gruene-ts.de

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