Unsere Kinder- und Jugendfreizeitzentren müssen baulich, personell und inhaltlich fit gemacht werden, um ihre gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Den Kindern und Jugendlichen soll die Vielfalt der Lebensentwürfe erfahrbar gemacht und ihnen vermittelt werden, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Glaube zu akzeptieren und zu respektieren sind. Wir setzen…
6. Frauen, Jugend, Queer – gleiche Chancen für alle
Ein Straßenfest strahlt seit Jahren über den Kiez, über den Bezirk hinaus und führt nicht nur in Berlin, sondern im ganzen Bundesgebiet vor Augen: Tempelhof-Schöneberg steht für die Vielfalt der Lebensformen, für gelebte Toleranz und Akzeptanz. Fast eine halbe Million Besucherinnen und Besucher zieht das Lesbisch-schwule Stadtfest (Motzstraßenfest) alljährlich an. Was 1993 unter dem Motto „Gemeinsam sicher leben“ als Zeichen gegen Homophobie gedacht war, entwickelte sich zum größten lesbisch-schwulen Stadtfest Europas.
Doch um aus der bei dem Fest demonstrierten Gleichberechtigung der Geschlechter und sexuellen Orientierungen gelebten Alltag zu machen, gibt es auch in Tempelhof-Schöneberg noch genug zu tun.
FamilienServiceBüro in Betrieb nehmen, Familienzentren ausbauen
Ein Ärgernis für viele Familien, die die Hilfe des Jugendamtes suchen: Statt schnell und unbürokratisch Unterstützung zu erhalten, werden sie von einer Abteilung an die nächste verwiesen, landen in ständig wechselnden Weiterleitungsschleifen. Um das abzustellen, muss das FamilienServiceBüro endlich in Betrieb gehen und sich servicefreundlich etablieren. Wir wollen, dass Familienzentren…
Jugendarbeit für eine tolerante Gesellschaft
Die Basis einer weltoffenen toleranten Gesellschaft wird in der Jugendarbeit gelegt. Jugendarbeit darf sich nicht nur darauf beschränken, Angebote für Freizeitaktivitäten oder irgendwelche Kurse anzubieten, sie muss die Jugendlichen und ihre Familien bei der Erarbeitung der Angebotspalette und vor allem bei der inhaltlichen Gestaltung mit einbinden. In diesem Sinn unterstützen…
Der Homo- und Transphobie auf allen Ebenen entgegentreten
Gerade weil der Motzstraßenkiez nach wie vor Berlins erste Adresse für schwules Leben ist, sind Lesben und Schwule hier auch Zielscheibe von Hass und Gewalt. Um homophober und transphober Gewalt zu begegnen, muss der Bezirk mit der Polizei und allen Akteurinnen und Akteuren vor Ort an einem Strang ziehen. Dafür…
Starke Mädchen und Frauen gegen Gewalt und sexuelle Belästigung
Gewalt und Diskriminierung ist an allen Orten – gleich ob im privaten Bereich oder in der Öffentlichkeit – entschieden entgegen zu treten. Der Ausspruch „Nein heißt Nein“ ist niemals verhandelbar. Er ist Ausdruck eines von Respekt und Würde geprägten Miteinanders. Dies zu fördern, ist Leitlinie unserer bezirklichen Antidiskriminierungspolitik. Häusliche Gewalt…
