Kiepertplatz soll wieder zum Aufenthaltsort in Marienfelde werden

Für einen öffentlichen Platz ist das ein ungewöhnliches Hinweisschild: „Betreten auf eigene Gefahr“. Doch auf dem Marienfelder Kiepertplatz steht das aus gutem Grund: Der einstige Aufenthaltsort ist verwahrlost und vermüllt. Nun fordert die Fraktion der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg: Der Kiepertplatz muss wieder hergerichtet und zu einem regelmäßig gepflegten Ort werden, an dem man gern verweilt.

Ursache des Niedergangs: Weil die Mittel zur regelmäßigen Pflege fehlten, wurde die vorhandene Ausstattung nach und nach abgebaut und der Platz verödete. Die grüne Bezirksverordnete Lea Schiefelbein: „Bei einer Aktion der Grünen Jugend am Platz haben wir die Vorstellungen der Anwohnerinnen und Anwohner gesammelt, wie es dort künftig aussehen soll.“ Die wesentlichen Forderungen: Eine neue Bepflanzung, die entstandenen Trampelpfade werden durch Gehwege ersetzt, die kaputte Bank wird ausgetauscht und eine zusätzliche aufgestellt.

Lea Schiefelbein: „Öffentliche Begegnungsorte sind in Marienfelde Mangelware. Das macht die Neugestaltung des Kiepertplatzes dringend erforderlich.“

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