Unterschiedliche Voraussetzungen, gleiche Chancen

Die Kinder mögen die unterschiedlichsten Voraussetzungen mitbringen: Aufgabe der Schule ist es, ihnen allen die gleichen Chancen zu eröffnen. Kein Kind darf zurückgelassen werden. Dieses Prinzip vermittelt allen Schülerinnen und Schülern die Grundlagen sozialen Verhaltens, führt ihnen im täglichen Zusammenleben vor Augen, dass auch vermeintlich Schwache ihre Stärken haben und zeigt ihnen, dass es keine „Fremden“ gibt, sondern nur Menschen, die man kennenlernen kann.

Beim Neubau von Schulgebäuden muss es eine Selbstverständlichkeit sein: Alle Wege und Räume sind barrierefrei und werden so gestaltet, dass Kinder im Rollstuhl, blinde und gehörlose Kinder oder Kinder mit anderen Handicaps sie problemlos erreichen und sich darin bewegen können. Auch in den vorhandenen Schulen müssen Schritt für Schritt die dafür erforderlichen Umbauten in Angriff genommen werden. Sanierungen und Instandsetzungen, bei denen der Grundsatz der Barrierefreiheit mit Verweis auf angeblich mangelnden Bedarf missachtet wird, darf es nicht mehr geben. Im Rahmen der Prioritätensetzung von in Angriff zu nehmenden Sanierungen und Instandsetzungen werden wir uns für eine Barrierefreiheit einsetzen.

In die Raumplanung ist ebenfalls die Beschulung von Kindern geflüchteter Familien mit einzubeziehen. Für die Willkommensklassen, in denen diese Kinder die deutsche Sprache lernen, braucht es schließlich geeignete Räume und die Bereitstellung von Lehrpersonal.

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