Neue Standorte schaffen, alte Schulgebäude sanieren

Eine zentrale Aufgabe der Politik der bevorstehenden fünf Jahre: Trotz knapper Kassen müssen die meisten Schulgebäude saniert und zusätzlich entsprechend der Bevölkerungsentwicklung an neuen Standorten neue Schulen gebaut werden. Statt verschiedener Sonderprogramme des Landes brauchen die Bezirke eine ausreichende Finanzierung ihrer baulichen Unterhaltung.

Für Tempelhof-Schöneberg bedeutet das: Wegen der vielen Zuzüge und des Wohnungsneubaus benötigen wir insbesondere im Süden weitere Plätze im Grund- und Oberschulbereich. Bei der Standortplanung ist von Anfang an zu berücksichtigen: Für die Grundschulkinder sollte der sichere Schulweg nicht länger als fünfzehn Minuten sein. In diesem Sinne müssten auch die Schuleinzugsgebiete unserer über 30 Grundschulen im Bezirk neu überdacht werden.

Der Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde soll in der kommenden Wahlperiode endlich realisiert werden. Damit das funktioniert, sind alle Beteiligten vom Bauamt über Schulträger bis hin zur Schule sowie die Bezirksverordnetenversammlung fortdauernd in den Prozess einzubeziehen.

Der Ausbau der Friedenauer Gemeinschaftsschule muss kontinuierlich und der Situation angepasst fortschreiten. Auch hier gilt es, alle Betroffenen einzubeziehen. Die dafür benötigten Gelder müssen bereitgestellt und ausgegeben werden. Darüber hinaus sagen wir: Unser Bezirk braucht – neben den bestehenden – weitere Gemeinschaftsschulen. Den Überlegungen, solche Gemeinschaftsschulen an der Mariendorfer Kurfürstenstraße und der Grimmstraße in Lichtenrade einzurichten, sollen Taten folgen.

Außerdem fordern wir: Die Gartenarbeitsschule am Sachsendamm bleibt erhalten, bekommt eine Bestandsgarantie.

Verwandte Artikel