Am 19. September 2020 fand der 3. World Cleanup Day in Deutschland statt. Auch unsere Ortsgruppe Lichtenrade hat in ihrem Kiez mitgeholfen und sich den Volkspark Lichtenrade für ihre Aufräumaktion ausgesucht. 13 Erwachsene der Ortsgruppe Lichtenrade plus fünf Kinder haben mehrere Stunden lang Totholz und Unrat aufgesammelt sowie die Grünflächen…
2. Grünflächen ausweiten, hegen und pflegen: Das ist Umwelt- und Naturschutz!
Seine Position stand bereits auf der Kippe, dann konnten wir in den Haushaltsberatungen erreichen, dass Marienfelde seinen Naturranger behält. So können neue Fördermittel eingeworben werden und es besteht die Aussicht, dass sich die Finanzierung aus dem Bezirkshaushalt zukünftig reduziert. Die Naturwachtstation und der Freizeitpark in Marienfelde brauchen schließlich eine kontinuierliche Führung. Deshalb setzten wir uns für eine dauerhafte Finanzierung des Naturrangers ein.
Vor Jahren haben wir mit viel Einsatz die letzte zusammenhängende Grünfläche in unserem Bezirk südlich des Schichauwegs vor einer Bebauung gerettet. Auch ein Biotop auf dem Gebiet des ehemaligen Splittwerks südlich des Lichtenrader Wäldchens blieb bisher erhalten. Zwar hängen die Grün- und Naturflächen rund um den Freizeitpark Marienfelde nicht mehr optimal zusammen, sollten aber trotzdem zum Landschaftsschutzgebiet erklärt werden.
Ganz klar: Tempelhof-Schöneberg braucht Wohnungsbau und Gewerbeflächen. Dafür können wir aber nicht unsere letzten Naturräume opfern. Sie sind unsere Lebensgrundlagen. Bereits im Oktober 2008 beschloss die BVV einstimmig, dass die Marienfelder Feldmark durch den Senat als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden solle. Trotz Bekräftigung auf grüne Initiative hin wurde der Senat noch immer nicht aktiv. Darum werden wir auch in der kommenden Wahlperiode nicht nachlassen, hier weiter Druck auf den Senat auszuüben. Denn ohne die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet droht der Marienfelder Feldmark weiter das Schicksal, zubetoniert zu werden.
Auch Eichhörnchen brauchen sichere Wege
Tempelhof-Schönebergs Eichhörnchen leben gefährlich, vor allem, wenn sie bei der mühseligen Futtersuche die Baumgipfel verlassen und öffentliche Wege und Straßen überqueren müssen. Darum fordert unsere BVV-Fraktion in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung: Das Bezirksamt soll für Eichhörnchen sichere Wege schaffen und dazu im bevorstehenden Winter an geeigneten Stellen Futtermittel für…
Für den Tierschutz: Die Hirsche aus dem Franckepark gehören in den Wald
Auch wenn der Abschied vom Damwild aus dem Gehege im Franckepark nicht nur vielen Anwohner*innen schwer fällt: Im Interesse des Tierschutzes gibt es zum Umzug des Hirsches und der zehn Kühe keine Alternative. Deshalb unterstützt unsere GRÜNE Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg die Pläne des Bezirksamts und fordert in einem…
So bringen wir die Natur zum Blühen:
Um vorhandene Naturflächen und Biotope vor drohenden Bebauungen zu bewahren, müssen sie als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen werden. Das gilt insbesondere für die Marienfelder Feldmark. In unseren Parks und Grünanlagen sollen junge Bäume gepflanzt und belastete Teiche, Tümpel und Kleingewässer saniert werden. Der Gewässerschutz muss in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der…
Bürgerengagement für praktischen Umweltschutz unterstützen
Wir setzen uns für den Erhalt von Kleingärten ein und dort, wo es rechtlich möglich ist, wollen wir dies auch in den entsprechenden Bebauungsplänen absichern. Um dafür aber die notwendige öffentliche Unterstützung zu gewinnen und eine breite Sympathie für bedrohte Kleingärten zu schaffen, müssen ihre Pächterinnen und Pächter auch selbst…
Unsere Parks sollen wieder attraktiver werden
Die Geldknappheit des Bezirks macht den öffentlichen Parks, den Friedhöfen und den Grünverbindungen schwer zu schaffen. So wurden in den letzten Jahren in vielen Parks zwar alte Bäume entfernt, für junge reichten aber die Mittel nicht mehr. Neue Grünflächen, angelegt mit Geldern aus dem Programm „Stadtumbau West“, wurden zwar von…
