Unsere Parks sollen wieder attraktiver werden

Die Geldknappheit des Bezirks macht den öffentlichen Parks, den Friedhöfen und den Grünverbindungen schwer zu schaffen. So wurden in den letzten Jahren in vielen Parks zwar alte Bäume entfernt, für junge reichten aber die Mittel nicht mehr.

Neue Grünflächen, angelegt mit Geldern aus dem Programm „Stadtumbau West“, wurden zwar von Anfang an als „pflegeleicht“ geplant, verlieren aber nahezu ohne Pflege trotzdem an Attraktivität. Eine langfristige Entwicklung und Pflege ist so nicht möglich. Das gilt für die großen innerstädtischen Grünflächen am Gleisdreieck und auf dem Tempelhofer Feld ebenso wie für die vielen kleinen Nachbarschaftsparks.

Auch etliche unserer Teiche und Seen müssen dringend saniert werden. Sie sind in einem schlechten Zustand, weil sie etwa durch zu viele Nährstoffe überlastet werden. Das bedroht die Artenvielfalt unserer Grünflächen: Teiche und Tümpel sind nicht nur Lebensraum für Fische, hier siedeln sich Libellen und andere Insekten an, von denen sich dann die Vögel ernähren. Wir werden in den nächsten Jahren einen grünpolitischen Schwerpunkt bei Teichen, Pfuhlen und Kleingewässern setzen, deren Schutz und Sanierung vorantreiben und wollen dazu neue Brunnen und Teiche anlegen. 

Um das umzusetzen, werden wir uns gegenüber dem Senat für eine bessere finanzielle Ausstattung unseres Grünflächenamtes stark machen. Aber auch der Bezirk muss bei der Grünpflege mehr Engagement zeigen. Für die Zukunft setzen wir auf ein stärkeres Miteinander von Verwaltung und Nachbarschaften. Viele Bürgerinnen und Bürger möchten sich bei der Pflege unserer Grünanlagen und Straßenbäume engagieren. Davon haben alle etwas.

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