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Menschen mit psychischen Erkrankungen – Inklusion durch Arbeit und Wohnen

Auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap oder psychischen Beeinträchtigungen einzugehen heißt: Sie bekommen die Möglichkeit einer sinnvollen Arbeit, mit der sie ihre Fähigkeiten und sich selbst in die Gesellschaft einbringen. Mit dem Projekt „Betreute Arbeit“ berücksichtigt grüne Gesundheits- und Sozialpolitik die persönlichen Interessen und Ressourcen der Beteiligten und führt sie damit gleichzeitig an die reale Arbeitswelt und den umgebenden Sozialraum heran.

Sieben Träger der ambulanten psychiatrischen Versorgung haben sich zur „Qualitätsgemeinschaft Betreute Arbeit in Tempelhof-Schöneberg GbR“ zusammengefunden und 75 Arbeitsplätze geschaffen. Hier erlernen die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht nur die unterschiedlichsten Fertigkeiten. Hier trainieren sie Durchhaltevermögen und gewöhnen sich daran, Verantwortung zu übernehmen.

Wir wollen für mehr Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Beschäftigungsangebote schaffen, nicht als einmalige Modellprojekte, sondern als ständige Einrichtungen. Wir wollen in Schöneberg ein Fairkaufhaus, betrieben von Menschen mit psychischen Handicaps, eröffnen. Wir unterstützen das berlinweit einmalige Netzwerk „Irre gut wohnen für alle“, das Menschen mit seelischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen bei der Wohnraumsuche unterstützt. Bei Neubauvorhaben wollen wir weitere Wohnangebote für diesen Personenkreis schaffen, wie es uns mit dem „Haus der Parität“ oder der Wohngemeinschaft für Jugendliche im Bauvorhaben Geisbergstraße gelungen ist.

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