3. Sichere Wege für Groß und Klein – so läuft der Verkehr

Andere Bezirke haben es bereits getan, Tempelhof-Schöneberg muss endlich folgen: Unter die Berliner Verkehrssicherheitscharta gehört auch die Unterschrift unseres Bezirks. Doch mit der Unterschrift allein ist es nicht getan. 

Regelmäßige Aktionen und Foren müssen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer an der Planung beteiligen. Und diese soll aus der Sicht von Erwachsenen und Kindern, aus der Sicht von Seniorinnen und Senioren, von Menschen mit Behinderung, von Menschen, die eben nicht nur mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, stattfinden.

Dabei müssen alle spüren: Ihr Wunsch nach sicheren Straßen und Plätzen wird von der Politik und der Verwaltung ernst genommen. Der Bezirk muss unbürokratische Möglichkeiten bieten, Gefahrensituationen zu melden und dann schnell auf solche Meldungen reagieren.

Beim Engagement für mehr Verkehrssicherheit sehen wir über den Tellerrand hinaus und lernen von positiven Beispielen anderer Städte. Wir streben beispielsweise eine Mischung aus Fahrradparkplätzen, auch überdachte, an wichtigen Standorten mit hohem Fahrradverkehr und vielen kleineren Abstellmöglichkeiten an.